In Siebenbürgen hat der reichste und am besten erhaltene Bestand osmanischer Teppiche außerhalb der islamischen Welt die Zeiten überdauert.Darunter befinden sich 400 Exemplare aus der Blütezeit ottomanischer Webkunst von der Mitte des 15. bis Ende des 18. Jahrhunderts, zu denen klassische Holbein-, Uschak-, Lotto-, Selendi - wie auch sogenannte Siebenbürger Teppiche zählen.
Die meisten Stücke sind in den evangelischen Kirchen der deutschen Minderheit in Rumänien ausgestellt und bezeugen nicht nur einen interessanten Kulturaustausch,sondern werfen auch Fragen nach ihrer Herkunft und ihrem Gebrauch auf,die anhand historischer Quellen und textiler Analysen erstmals ausführlich beantwortet werden. Neben 300 Farbabbildungen und detaillierten Forschungsergebnissen präsentiert der vorliegende Band die berühmte Teppichsammlung der Schwarzen Kirche in Kronstadt zum ersten Mal vollständig.
Format:
238 p., 246 x 350 mm, hardback
Anul apariţiei:
2006
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